Der FC Lugano hat offiziell Einsprache gegen die Fünf-Spiele-Sperre für Assistenztrainer Michele Salzarulo eingelegt. Der 43-jährige Italiener erhielt am vergangenen Samstag beim 1:0-Sieg gegen den FC Thun die Rote Karte und wurde daraufhin von der Liga hart bestraft. Die Tessiner akzeptieren das Urteil nicht und kämpfen um eine Reduzierung der Sanktion.
Salzarulo wurde in der Schlussphase der Partie des FC Lugano gegen die Berner Oberländer des Feldes verwiesen. Der Grund für den Platzverweis war laut Bericht ein «aggressives Verhalten gegenüber einem Spieler des FC Thun». Dies geschah, nachdem die Thuner den Ball trotz einer Verletzung von Lugano-Spieler Mattia Zanotti nicht ins Aus gespielt hatten, was zu einer hitzigen Situation führte.
Die Swiss Football League verhängte daraufhin eine Sperre von fünf Spielen gegen den ehemaligen Assistenten von Star-Trainer José Mourinho. Obwohl der FC Lugano nun Einsprache eingelegt hat, steht fest, dass Salzarulo die kommende Partie am Sonntag gegen YB um 16:30 Uhr sicher verpassen wird.
Die Einsprache der Luganesi wurde von der Swiss Football League bestätigt. Der Fall liegt nun beim Disziplinarrichter, der über die Dauer der endgültigen Sperre entscheiden wird. Der Verein hofft auf eine mildere Strafe für seinen Assistenztrainer.
Diese Entwicklung stellt den FC Lugano vor eine Herausforderung, da ein wichtiger Teil des Trainerteams für mehrere Spiele fehlen könnte. Die Entscheidung des Disziplinarrichters wird mit Spannung erwartet und könnte die Planungen des Vereins für die kommenden Wochen beeinflussen.
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