Was geschah beim Cup‑Aus?

FC Lugano schickte den FC Basel im Viertelfinale des Schweizer Cups nach einem packenden Elfmeterschießen aus. Trotz eines späten Barry‑Doppelpacks von Thierno Barry, das das Spiel 2‑0 für Lugano entschied, musste Basel im Elfmeterschießen scheitern. Dominik Schmid, 25‑jähriger Abwehrspieler, bezeichnete die erste Halbzeit als "unterirdisch" und erklärte, dass Lugano das Team "fast in Einzelteile zerlegt" habe.

Warum kritisiert Schmid die erste Halbzeit?

Schmid erklärte im SRF‑Interview, dass Basel in den ersten 45 Minuten kaum Energie gezeigt habe. "Ich weiß nicht, was am heutigen Abend positiv ist", sagte er, bevor er den entscheidenden Strafstoß im St. Jakob‑Park verschoss. Trainer Fabio Celestini teilte die Sichtweise: Er bemängelte das fehlende Tempo und fragte sich, warum die Mannschaft immer wieder in der ersten Halbzeit schwäche.

Welche positiven Ansätze gibt es?

Trotz der Niederlage betonten sowohl Schmid als auch Celestini die zweite Halbzeit. "Von der zweiten Halbzeit bis zur 120. Minute haben wir ein gutes Spiel gezeigt", meinte Schmid. Celestini fügte hinzu, dass das Comeback‑Signal zeigt, dass das Team nach einer schwachen ersten Hälfte zurückschlagen kann. Die beiden lobten die kämpferische Einstellung, die das Team im Rückstand gezeigt habe.

Was bedeutet das für Basel und Lugano weiter?

Nach dem Ausscheiden konzentriert sich Basel nun auf die Super League, während Lugano im Ligabetrieb weiter vorne liegt. Aktuell steht Lugano 3. in der Super League mit 57 Punkten (16W‑9D‑8L) und einer Form von WDLWW. Die Mannschaft hat bislang 50 Tore erzielt und 38 kassiert, was einer Bilanz von +12 ergibt, und liegt 17 Punkte hinter Tabellenführer FC Thun. Das letzte Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams endete am 17. Mai 2026 mit einem klaren 4‑0‑Sieg für Lugano. Basel muss nun das Duell gegen Lausanne‑Sport angehen, um wichtige Punkte zu sichern.

Wie geht es nach dem Spiel weiter?

Basel bereitet sich auf das bevorstehende Ligaspiel gegen Lausanne‑Sport vor, das am Samstag um 20:30 Uhr live auf blue Sport übertragen wird. Trainer Celestini betont, dass die drei Punkte gegen Lausanne entscheidend seien, um die Saison zu retten. Für Lugano bleibt das Ziel, die starke Tabellenposition zu festigen und im Cup‑Wettbewerb weiter vorzudringen, obwohl das aktuelle Ausscheiden das Team enttäuscht zurücklässt.